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Zwangsstörung (OCD) und die Wirkung von CBD

Von den psychischen Störungen haben wir heute OCD gewählt, die täglich viele Menschen plagen. Die gute Nachricht ist, dass es einen Weg gibt, OCD unter Kontrolle zu bringen und mehr Freiheit zu genießen. Ja, wir meinen die Wirkung von Cannabidiol. Inwieweit kann CBD bei dieser Störung helfen? Das erfahren Sie unten...

Was ist OCD?

OCD ist die englische Abkürzung für Zwangsstörung. Sie gehört zu den psychischen Störungen, bei denen eine Person einen starken Drang hat, etwas zu tun, was fast an Besessenheit oder unkontrollierbaren Zwang grenzt. Dabei muss diese Sache überhaupt keinen Sinn ergeben. Ein typisches Beispiel für OCD ist das ständige Überprüfen, ob man die Tür abgeschlossen, das Bügeleisen ausgeschaltet hat usw. Theoretisch kann man damit leben, ohne schwerwiegende Probleme zu haben, nur wird es manchmal etwas schwieriger. Es hängt vom Schweregrad der Störung ab. OCD betrifft Männer und Frauen gleichermaßen und tritt vor allem zu Beginn des Erwachsenenalters auf.

Wie erkenne ich OCD?

Im Grunde haben wir die Symptome bereits im vorherigen Absatz erwähnt. Es geht darum, dass Sie regelmäßig verfolgt werden von:
  • Starkem Drang – wiederholtes mentales Verhalten, das Sie dazu anregt, den zwanghaften Gedanken zu mildern
  • Besessenheit – regelmäßig auftretende Gedanken in unserem Bewusstsein, bei denen wir uns ängstlich oder hilflos fühlen können

Die Zwangsstörung kann plötzlich während unseres Lebens entstehen. Die Ursachen sind nicht ganz klar, aber es kann eine Mischung mehrerer Faktoren sein, zu denen wir Familienanamnese, Unterschiede im Gehirn und Lebensereignisse zählen. Nicht zuletzt kann manchmal auch die Persönlichkeit der Person für OCD verantwortlich sein. Wenn eine Person zu Pedanterie und übermäßiger Sorgfalt neigt, kann das Risiko für OCD höher sein.

Projevy OCD

Verschiedene Ausprägungen von OCD

Kann CBD bei OCD helfen?

Wissenschaftler haben Beweise dafür gefunden, dass eine der Ursachen für OCD eine Dysfunktion unseres ESC sein kann. Details zu diesen Erkenntnissen veröffentlichten sie in einer Studie aus dem Jahr 2020. Sie behaupten, dass die Stimulation unseres Endocannabinoid-Systems den Rezeptor CB1 aktiviert, der, wenn er aktiv ist, OCD deutlich verbessert. Aus vorherigen Artikeln wissen Sie vielleicht bereits, dass CBD zur richtigen Funktionsweise des Endocannabinoid-Systems beiträgt, indem es sich an Rezeptoren bindet.

Aus wissenschaftlicher Sicht können wir die Wirkung von CBD auf OCD als komplexes Zusammenspiel von Cannabinoiden und Serotoninfunktion betrachten. Studien haben gezeigt, dass CBD dazu neigt, die Aktivität des 5-HT-Systems (Serotonin) auf mehreren Ebenen zu modulieren. Und wenn Serotonin freigesetzt wird, wird auch der CB1-Rezeptor vollständig aktiviert. Eine weitere wichtige Erkenntnis ist, dass CBD chronischen Stress direkt in Hirnregionen wie Hippocampus, Hypothalamus und Amygdala beeinflusst. Und OCD ist oft das Ergebnis übermäßigen Tagesstresses. Die Teilnehmer der Studie nahmen regelmäßig CBD-Produkte auf Basis von CBD-Ölen oder CBD-Hanfkapseln ein.

Etwas interessanter ist eine zweite Studie zu OCD. Hier wählten die Forscher 14 Erwachsene mit diagnostizierter Zwangsstörung, die bereits Erfahrungen mit Cannabis hatten. Die Teilnehmer konsumierten jedoch keine CBD-Produkte, sondern rauchten direkt Cannabis. Es wurde ein Unterschied zwischen dem Rauchen von CBD-Zigaretten, THC-Zigaretten oder Placebo-Zigaretten gemacht. Die Ergebnisse zeigten, dass THC die Herzfrequenz erhöhte, CBD nicht. Es wurde jedoch ein Rückgang der Angstzustände sowohl bei CBD als auch bei THC festgestellt.

Konopí a OCD
CBD wirkt auf den CB1-Rezeptor und lindert so OCD-Symptome
Abschließend können wir feststellen, dass CBD das Potenzial hat, primäre OCD oder sekundäre Symptome zu reduzieren.

Was sind andere Behandlungsmöglichkeiten für OCD?

Von einer vollständigen Heilung kann man wohl nicht sprechen, aber OCD lässt sich so lindern, dass man sein Verhalten unter Kontrolle hat. Neben dem natürlichen Weg mit CBD gibt es noch zwei bekannteste Alternativen:
  • Professionelle psychologische Therapie – bei dieser Störung wird am häufigsten die kognitive Verhaltenstherapie angewandt.
  • Antidepressiva – in den schwersten Fällen werden Medikamente auf Antidepressiva-Basis verschrieben, die chemische Substanzen im Gehirn regulieren und so zur Linderung der Symptome beitragen.
Egal wie Sie gegen OCD vorgehen, denken Sie daran, dass der Prozess wichtig ist. Ein ruhiger Ansatz, die richtige Dosierung von Medikamenten oder CBD-Produkten und ausreichend Zeit.