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Hanfsamen-Leitfaden

Cannabis-Samen-Leitfaden



Cannabis-Arten

Cannabis wird in drei grundlegende Sorten unterteilt: Sativa, Indica und Ruderalis. Im Folgenden lernen wir jede Sorte einzeln kennen.


Sativa

Cannabis Sativa, auch als Nutzhanf bekannt, ist eine einjährige Pflanze, die Wärme bevorzugt. Ursprünglich stammt sie aus Zentralasien. Sie wird hauptsächlich als Rohstoff für die Herstellung von Textilien, Papier und Kraftstoff verwendet. Darüber hinaus wird sie auch in der Kosmetik und Lebensmittelindustrie eingesetzt. Es ist also eine Pflanze, die ein breites Anwendungsspektrum bietet. Der THC-Gehalt ist entweder sehr niedrig oder null.



Indica

Cannabis Indica stammt aus dem nördlichen Himalaya und dem Hindukusch-Gebirge. Im Unterschied zu Sativa verfügt es über Harz, das Cannabinoide enthält (THC, CBD und weitere). Gerade wegen des enthaltenen THC wird Indica-Cannabis für den Genuss und auch für Wellness-Zwecke angebaut.



Ruderalis

Cannabis Ruderalis ist eine sehr spezifische Sorte und im Vergleich zu Sativa und Indica viel widerstandsfähiger. Es wird hauptsächlich in den südlichen Staaten der ehemaligen Sowjetunion und im nördlichen Himalaya angebaut. Ruderalis bevorzugt höhere Berglagen. Die Menge der enthaltenen Substanzen ist bei Ruderalis geringer, aber beim Anbau hat es seine Vorteile und aufgrund seiner schnellen Wachstumsgeschwindigkeit wird es oft mit anderen Sorten gekreuzt.







Geschlecht von Cannabis

Cannabis hat zwei Chromosomentypen, die bestimmen, ob es sich um eine männliche oder weibliche Pflanze handelt. Das Verhältnis der Chromosomen kann jedoch verändert werden, wodurch die endgültige Form des Cannabis beeinflusst werden kann. Das Geschlecht wird stark von niedrigen oder zu hohen Temperaturen, dem pH-Wert des Bodens, Licht oder Genetik beeinflusst.

Für Züchter ist jede Samenproduktion ein schlechtes Zeichen. Anhand ihrer Bildung erkennen wir, dass die weibliche Pflanze mit männlichem Pollen in Kontakt gekommen ist.



Wann erkennt man das Geschlecht?

In der Wachstumsphase ist die Geschlechtserkennung fast unmöglich. Das einzige Merkmal, das eine Geschlechtsschätzung ermöglicht, ist das Erscheinungsbild der Pflanze. Männchen sind normalerweise höher, aber dünner, während sich Weibchen stark verzweigen. Bei autoflowering Pflanzen erkennen wir das Geschlecht innerhalb der ersten vier Wochen. In späteren Phasen sind die Geschlechtsmerkmale bereits deutlich erkennbar.



MÄNNCHEN

Männlicher Pollen enthält sowohl X- als auch Y-Chromosomen. Die männliche Pflanze beginnt eine bis vier Wochen früher zu blühen als die weibliche. Die einzelnen Blüten entwickeln sich schrittweise, nicht alle auf einmal. Männliche Pflanzen sind in der Regel höher, aber weniger verzweigt.


Grundmerkmale des Männchens:

  • Pollenproduktion,
  • höhere und dünnere Pflanze,
  • geringere Erträge.



WEIBCHEN

Weibliche Samen enthalten nur X-Chromosomen. Im Gegensatz zum Pollen haben sie Blüten. Die Blütezeit reicht von zehn Tagen bis acht Wochen. Dies wird erheblich von der Menge des Düngers, der Aussaatzeit und auch der Sorte selbst beeinflusst. Weibliche Pflanzen wachsen eher in die Breite als in die Höhe und benötigen daher mehr Phosphor.


Grundmerkmale des Weibchens:

  • Produktion von Wellness-Substanzen,
  • dichtere Pflanze,
  • höherer Gehalt an Wellness-Substanzen.



HERMAPHRODIT

Ein Hermaphrodit erkennt man daran, dass er sowohl weibliche als auch männliche Blüten produziert. Er kann sich selbst bestäuben. Ein Hermaphrodit entsteht meist als Reaktion auf ungünstige Bedingungen, beispielsweise niedrige oder hohe Temperaturen, Stress, Genetik oder den pH-Wert des Bodens. Die Genetik kann eine große Rolle spielen, weshalb die Samen dieser Pflanzen instabil sein können und wieder hermaphroditische Pflanzen hervorbringen können.

Bei feminisierten Samen besteht eine 90%ige Chance, dass weibliche Pflanzen daraus wachsen, aber gleichzeitig besteht auch die Möglichkeit, dass ein Hermaphrodit daraus wächst. Diese Chance ist zwar sehr gering, aber sie existiert (etwa 1 %).






Sativa vs Indica

Sativa und Indica unterscheiden sich nicht nur in ihren Wirkungen, sondern auch im Aussehen. Sativa-Pflanzen sind normalerweise höher und haben dünnere und spitzere Blätter. Indica ist dagegen robuster und niedriger. Ihre Blätter sind meist viel breiter.

Sativa verursacht normalerweise energetische und euphorische Wirkungen und weckt die Kreativität. Im Gegensatz dazu wirkt Indica entspannend, steigert den Appetit und hilft bei Schlaflosigkeit.

Mehr über Sativa und Indica erfahren Sie in unseren Artikeln Sativa vs, Indica und Sativa vs. Indica 2.



Substanzengehalt in Cannabis

THC

THC ist eine psychoaktive Substanz, die einen wesentlichen Teil des Harzes bildet. THC bindet sich an Rezeptoren im Endocannabinoid-System, die es aktiviert und auf Gedächtnis, Bewegung, Konzentration oder Zeitwahrnehmung wirkt.

Der THC-Gehalt in Cannabis variiert je nach Sorte. Einige Sorten enthalten nur 0,3 %, während andere mehr als 20 % haben können.



CBD

CBD ist eine wohltuende und nicht-psychoaktive Substanz, die in Cannabis vorkommt. Da es sich um eine wohltuende Substanz in Cannabis handelt, hat CBD eine ganze Reihe von positiven Eigenschaften.

Es wurde festgestellt, dass es Ängste lindert, gegen Stress, Schlaflosigkeit wirkt, das Auftreten von Anfällen reduziert, entzündungshemmend wirkt oder Schmerzen lindert. Neben den genannten Beschwerden ist es

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