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YouTube zensiert Videos über Cannabis. Warum?

  • Der bekannteste Videoserver YouTube hat kürzlich beschlossen, alle Konten zu löschen, die irgendwie mit medizinischem Cannabis verbunden sind

Vor ein paar Wochen bemerkte Sam Houston, ein erfahrener Cannabis-Aktivist aus Kalifornien, während er seine Lieblings-Videos durchsah, einen verdächtigen Trend. YouTube-Kanäle bekannter Cannabis-Befürworter und -Züchter wie Jorge Cervantes oder "Vader OG" begannen unter dem Druck neuer Regeln langsam aber sicher zu verschwinden. Die Videomacher wurden vorab auf keine Weise gewarnt.

„Alle bekamen die gleiche Nachricht: Wir haben festgestellt, dass dieser Kanal anstößigen Inhalt enthält. Das Video wurde zur Überprüfung der YouTube-Richtlinien weitergeleitet."

Houston, ein Gemeinschaftsmanager aus San Francisco, war nicht weniger überrascht als Sam. „Diese Kanäle waren schon lange hier, und niemand hatte sich beschwert." Einige Cannabis-Videos stellten den Zuschauern Anbautechniken vor und lehrten die Zuschauer, wie man mit den Herausforderungen und Tücken solcher Bemühungen umgeht. Es handelte sich größtenteils um informative Videos. In keinem Fall enthielten diese Videos explizit sexuelle oder für den Zuschauer gefährliche Inhalte.

Houston und Sam waren natürlich nicht die Einzigen, die das überraschende Verschwinden von Videos über medizinisches Cannabis überraschte und verständlicherweise verärgerte. Das Löschen ohne Vorwarnung begann erst vor knapp einem Monat. Vor zwei Jahren geschah etwas Ähnliches auf Facebook, das plötzlich eine große Anzahl von Seiten löschte, die sich auf medizinisches Cannabis konzentrierten. Von YouTube war jedoch bisher allgemein bekannt, dass es Cannabis-Themen toleriert.

YouTube Vs Marihuana

Die plötzliche Entscheidung, Cannabis-Videos ohne jegliche Vorwarnung oder öffentliche Ankündigung zu löschen, kam von YouTube auf merkwürdige Weise zu einer Zeit, in der medizinisches Cannabis von der breiten Öffentlichkeit zunehmend akzeptiert wird. In den USA bleibt „Marihuana" zwar im Rahmen des Bundesgesetzes illegal, aber nur in einer Handvoll der verbleibenden Bundesstaaten ist es vollständig verboten (für medizinische und Freizeitzwecke).

[Der Text setzt sich fort...]