Wirkt mehr CBD besser? (Wissenschaftliche Perspektive auf die richtige CBD-Dosierung gegen Angstzustände und andere Krankheiten)
- CBD wirkt im Körper auf verschiedene Rezeptorbereiche
- Cannabinoide von CBD können gegen verschiedene Erkrankungen wie Epilepsie sowie psychische Störungen wie Stress und Ängste eingesetzt werden
- Für eine effektive Behandlung ist jedoch die Kenntnis der richtigen Dosierung für jede individuelle Störung erforderlich
Im Jahr 2015 investierte das Nationale Gesundheits- und Forschungsinstitut der Vereinigten Staaten 21,2 Millionen Dollar von einem Gesamtbudget von 111 Millionen Dollar in die Erforschung von Cannabinoiden und deren potenziellen therapeutischen Wirkungen. Die durch diese Zuschüsse finanzierten Projekte konzentrieren sich auf alle möglichen Modifikationen des Endocannabinoid-Systems des Körpers und der körpereigenen Endocannabinoide oder durch die Verwendung von pflanzlichen Phytocannabinoiden.
Während das primäre Phytocannabinoid Delta-9-THC bereits für seine therapeutischen Eigenschaften weithin anerkannt ist, bahnt sich CBD zunehmend den Weg in immer mehr medizinische Bereiche und potenzielle Anwendungen. In Anerkennung der vielversprechenden therapeutischen Wirkungen von CBD beschloss das Nationale Gesundheitsinstitut, 9 Millionen Dollar ausschließlich für die CBD-Forschung zu reservieren.
Der Großteil dieser Forschung konzentriert sich auf die mögliche Behandlung von Epilepsie, insbesondere der schwer behandelbaren Kinderform. Aktuelle Studien deuten auf das enorme Potenzial von CBD in diesen Fällen hin. Eine tägliche Dosis von 600 mg CBD senkte bei Kindern die Anfallshäufigkeit durchschnittlich um 39%. Dies ist jedoch eine höhere Dosis, als man sie bei den meisten verfügbaren CBD-Produkten beobachten kann. Bei diesen Produkten wird meist angegeben, dass sie gegen Angstzustände, Schmerzen, Entzündungen und andere Beschwerden helfen.
Warum also die CBD-Dosierung nicht einfach erhöhen, beispielsweise bei der Anwendung gegen Angst? Wenn wenig hilft, wird mehr sicher besser wirken, oder? Wie es jedoch aussieht, lautet die Antwort hier nein, eine höhere Dosierung führt nicht zu einer besseren Wirkung von CBD. Bei CBD muss ein bestimmter Dosierungsbereich eingehalten werden, der für die jeweilige Kondition spezifisch ist, die man mit diesem Cannabinoid behandeln möchte. Es gilt also, den goldenen Mittelweg zu finden, bei dem CBD weder zu viel noch zu wenig appliziert wird.
