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Was ist veganer Anbau und wie hängt er mit Hanf zusammen?

Sicherlich haben Sie bemerkt, dass das Wort vegan in den letzten Jahren viel häufiger verwendet wird als je zuvor. Veganismus stellt einen innovativen Lebensstil dar, der gewisse Vorteile mit sich bringt. Es geht nicht nur um Ernährung, sondern auch um Mode, Training oder Anbau. Auch Hanf kann vegan angebaut werden. Wenn Sie noch nichts vom veganen Anbau gehört haben, haben Sie jetzt die einzigartige Chance, alles Wissenswerte darüber zu erfahren.

Was ist veganer Anbau?

Ausgehend von der grundlegenden Definition des Veganismus könnte man sagen, dass Veganismus ein Lebensstil ist, der die Verwendung von Tierprodukten einschließlich Nahrung, Kleidung und anderer Produkte vermeidet, die Tieren schaden oder sie ausbeuten. In diesem Sinne ist dies auch auf den veganen Anbau anwendbar. Das bedeutet, dass in der Landwirtschaft keine tierischen Nebenprodukte (Knochenmehl, Blutmehl) und kein Tierdung verwendet werden. Der gesamte Anbau basiert auf pflanzlicher Grundlage.

Veganer Hanfanbau

Veganer Hanfanbau

Geschichte und Hauptprinzipien des veganen Anbaus

Der vegane Anbau begann sich bereits um 1940 zu entwickeln. Bruce und O'Brien, langjährige Gärtner, waren die Ersten, die solche Techniken einführten. Sie wollten der Welt beweisen, dass Pflanzen auch ohne Tiermist angebaut werden können. Die ursprünglichen Methoden wurden nur für den Outdoor-Anbau verwendet. Das grundlegendste Prinzip ist die 100%ige Sicherstellung der Nährstoffverfügbarkeit. Dazu gehört auch die Gesundheit der Bodenmikroben, was das zweite wichtigste Prinzip ist.

Vorteile des veganen Hanfanbaus

Fast alle Pflanzen können vegan angebaut werden – auch Hanf. Der Hanfanbau mit veganen Methoden umfasst die Verwendung von pflanzlichen Düngemitteln, Pestiziden und Bodenverbesserungen, die gesunde, organische Hanfpflanzen produzieren, die frei von tierischen Nebenprodukten sind. Die Vorteile zeigen sich in:

  • Reinerer Hanf
  • Schmackhaftere Hanfstämme
  • Gesünderer/Bio-Hanf

Vegan angebauter Hanf

Veganer Anbau verwendet keinen tierischen Abfall

Verfahren des veganen Hanfanbaus

Sie beginnen mit der Auswahl hochwertiger Samen und der Aussaat in einen nährstoffreichen Boden. Ein wichtiger Schritt beim veganen Hanfanbau ist die Verwendung von Gründüngung, die das Pflanzen von Deckfrüchten wie Klee, Luzerne oder Roggen umfasst, die Stickstoff im Boden binden können. Dieser Prozess reichert den Boden ohne Verwendung tierischer Nebenprodukte an und schafft eine hervorragende Umgebung für das Hanfwachstum.

Ein weiteres Grundelement für den veganen Hanfanbau ist die Verwendung pflanzlicher Düngemittel, die Gesteinsmehl, Seetangextrakt und nützliche Mikroorganismen wie Mykorrhizapilze umfassen. Diese Düngemittel liefern alle notwendigen Nährstoffe für Hanfpflanzen, um gesund und stark zu wachsen, ohne sich auf tierische Nebenprodukte zu verlassen.

Zur Kontrolle von Unkraut und Schädlingen verwenden vegane Hanfanbauer natürliche Methoden wie Fruchtwechsel, Mischkultur, Fallen und biologische Kontrollmittel wie Nematoden, Raubinsekten und mikrobielle Insektizide. Diese Methoden helfen, ein gesundes Ökosystem zu erhalten, das Tiere und die Umwelt nicht schädigt.

Einige Techniken, die beim veganen Anbau verwendet werden

Der vegane Anbau nutzt bestimmte Techniken, die für ein optimales Ergebnis unerlässlich sind. Dazu gehören:

  1. Mikrobentee: Bereiten Sie ihn zu, indem Sie Kompost mindestens 8 Stunden lang in belüftetem Wasser einweichen. Warten Sie, bis das Wasser von festen Rückständen gefiltert ist, dann können Sie es verwenden.
  2. Belüftung von Boden und Wasser
  3. pH-Wert zwischen 5,5 und 7,0

Abschließend hat die steigende Nachfrage nach organischen, nachhaltigen und veganen Produkten die Übernahme veganer Anbaumethoden beim Hanfanbau gefördert. Durch die Verwendung pflanzlicher Düngemittel, Pestizide und Bodenverbesserungen können Landwirte organische Hanfpflanzen produzieren, die keine tierischen Nebenprodukte enthalten und Verbrauchern gesunde Produkte bieten. Da sich Verbraucher ihrer Wahl zunehmend bewusst werden, wird der vegane Hanfanbau wahrscheinlich zur Norm in dieser Branche werden und es wird erwartet, dass dieser Trend in den kommenden Jahren wachsen wird.