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Ruderale Hanf


Hanf ruderalis ist eine spezifische Sorte. Es handelt sich um eine viel widerstandsfähigere Sorte als die anderen erwähnten Sorten und wird hauptsächlich im nördlichen Himalaya und in den südlichen Staaten der ehemaligen Sowjetunion angebaut.








Diese Hanfart wurde "ruderalis" genannt, weil man sie in der Natur hauptsächlich an sogenannten "Ruderalflächen" findet, wie zum Beispiel hochgelegene Bergregionen.

Der Begriff Ruderalis ist vom lateinischen „rudera" abgeleitet, was auch die Pluralform von „rudus" ist, einem lateinischen Wort, das Schutt oder grobe Metallstücke bezeichnet.

In der Natur erreicht diese Hanfsorte eine Höhe von etwa 30 - 60 cm, mit nur wenigen Zweigen an den Seiten und relativ wenigen Blättern. Sie zeichnet sich durch ihr spärliches Aussehen und schmächtiges Wachstum aus. Cannabis ruderalis hat in der freien Natur einen niedrigeren Gehalt an THC als das klassische Sativa oder Indica. Aus diesem Grund hat es nur geringe Möglichkeiten zur Freizeitnutzung.

Allerdings werden indische Hanfstämme oft gerade mit der Ruderalis-Art gekreuzt. Diese Verbindung führt zur Bildung eines höheren THC-Gehalts.
Diese Hybride sind unter dem Handelsnamen selbstblühende Pflanzen bekannt. Selbstblühende Pflanzen haben fast alle positiven Eigenschaften des klassischen Hanfs, aber gerade wegen Ruderalis wachsen und blühen sie schneller. Dies eröffnet weitere Möglichkeiten für Züchter.


Hanf ruderalis wird sehr oft übersehen, da Hanf Sativa und Indica mehr Ruhm erlangt haben:



  • Nutzhanf (Sativa) ist die am häufigsten im westlichen Welt kultivierte Hanfart. Ursprünglich wurde er hauptsächlich in industriellem Maßstab zur Herstellung von Hanffasern, Öl und Futtermittel verwendet. Nutzhanf ist durch großes Wachstum, wenige, weit auseinander liegende Zweige und eine spezifische Blattform gekennzeichnet.


  • Indischer Hanf (Indica) stammt hauptsächlich aus Südostasien und ist durch geringere Pflanzenwuchshöhe, aber gleichzeitig größeren Ertragsspielraum gekennzeichnet.




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Geschichte des Hanf Ruderalis


Hanf Ruderalis erschien bereits vor Tausenden von Jahren in Gebieten Asiens, Mittel- und Osteuropas und Russlands, wo das Wachstum dieser Sorte fortgesetzt wurde. Ruderalis wurde erstmals vom russischen Botaniker D. E. Janischewsky im Jahr 1924 entdeckt. Dieser untersuchte Hanf und bemerkte, dass diese Pflanze sowohl in Größe als auch in Form anders war als alle vorherigen.

Vorteile der Ruderalis-Sorte

Der einzigartige Vorteil des Anbaus von Ruderalis-Hanf ist, dass diese Pflanze schneller wächst und automatisch zu blühen beginnt, sobald sie ein bestimmtes Alter erreicht. Im Vergleich zu Sativa und Indica benötigt Ruderalis keine Verringerung des Sonnenzyklus. Hanf der Art Ruderalis hat eine interessante medizinische und schamanische Tradition.

Die ältesten Aufzeichnungen reichen in die Zeit vor unserer Zeitrechnung zurück. In einem Grab in der Mongolei wurde ein Sack mit Ruderalis-Hanfsamen gefunden. Bis heute wird Ruderalis in Russland und in der mongolischen Volksmedizin zur Behandlung von Depressionen verwendet. Ruderalis hat auch einen weiteren herausragenden Vorteil, nämlich eine erhöhte Resistenz gegen Insektenbefall und eine größere Abwehrfähigkeit bei bakterieller Erkrankung.

Schnell blühende Samen


Alle Hanfsorten beginnen zu blühen, wenn die Tageslänge unter 13-14 Stunden sinkt. Schnell blühende Samen verhalten sich anders. Die heutigen Ruderalis-Hanfsorten beginnen automatisch zu blühen, sobald sie eine bestimmte Reife erreichen, unabhängig vom Sonnenzyklus. Sogar bei Beleuchtung von mehr als 18 Stunden Tageslicht beginnen diese Pflanzen nach etwa 16 Tagen in der Wachstumsphase selbst zu blühen, und die endgültige Reifung solcher Pflanzen ist viel kürzer als die durchschnittlichen 90 Tage bei klassischem Hanf.

Ein großes Unbekannt bleibt jedoch, was eigentlich die Ursache für die Blüte dieser neuen Sorten ist? Sind es die inneren biologischen Uhren der Pflanze, eine genetisch vorbestimmte Anzahl von Zellteilungen, die stattfinden müssen? Eine andere Möglichkeit ist, dass die Pflanze zu blühen beginnt, sobald die Hormonlevel einen bestimmten Grenzwert erreichen.

Klima


Eines der größten Probleme beim Anbau von Outdoor-Hanfsorten in nördlichen Breiten (wie Kanada, Niederlande usw.) ist, dass das raue Klima die Bildung von psychoaktiven Substanzen verringert. Der Anbau von selbstblühenden Ruderalis-Pflanzen in nördlichen Gebieten ist ideal hinsichtlich guter Ergebnisse, auch bei mangelnder Sonneneinstrahlung und kälterem Klima. Die kalte Umgebung trägt viel mehr zur hohen THC-Konzentration in solchen Pflanzen bei.

Zukunft


Die Zukunft scheint klar. Der Anbau von automatischen Pflanzen (Autoflowering) eignet sich sowohl für den Outdoor- als auch für den Indoor-Anbau. Die Nachfrage nach stabilisierten, selbstblühenden Hybriden mit hoher Qualität ist heutzutage sehr einfach. Täglich kommen neue und weitere Sorten dieser Hybride hinzu, und mit jeder neuen Sorte kommen noch bessere Ergebnisse. Einige Autoflowering-Modelle, obwohl sie nicht in der Höhe bevorzugt werden, können sogar mit normalen, manchmal doppelt so hohen Modellen konkurrieren.