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Medizinisches Cannabis als gesunder Snack

  • Selbst ein absoluter Cannabis-Laie weiß, dass man durch den Verzehr von frischem Cannabis nicht unbedingt den gewünschten psychoaktiven Effekt erreicht (es sei denn, man plant, eine Schüssel voller erstklassiger Ware zu verspeisen). Hat diese Pflanze also überhaupt einen Wert, bevor wir sie erhitzen und das psychoaktive THC aktivieren? Es scheint ja, und wie es bei medizinischem Cannabis üblich ist, bietet sie wahrlich nicht zu knapp heilsame Wirkungen.

Cannabis Raw Diet?

Cannabis kann man getrost als Superfood bezeichnen. Diese einzigartige Pflanze enthält mehr als 400 chemische Verbindungen: Vitamine, Mineralien, essentielle Öle und Aminosäuren. Die überwältigende Anzahl an nützlichen Substanzen hat selbst den aktuellen Cannabis-Experten, Dr. William Courtney, beeindruckt, der sich nicht scheut, Cannabis als "unverzichtbaren Teil der Ernährung" zu bezeichnen.

Die wahrscheinlich wichtigste nutritive Eigenschaft von rohem Cannabis ist jedoch der hohe Gehalt an Cannabinoid-Säuren, die für die korrekte Zellfunktion äußerst wichtig sind.

Cannabinoid-Säuren

Die Studien konzentrieren sich bislang besonders auf zwei Hauptcannabinoid-Säuren, die in frischem Cannabis enthalten sind: THCa und CDBa (mehr im Artikel "Therapeutische Cannabinoide 3: THCA").

Die Umwandlung dieser Säuren in das bekanntere THC und CBD erfolgt durch Hitzeeinwirkung - Verdampfung, Rauchen oder Kochen und Speisenzubereitung. Dieser Prozess wird allgemein Decarboxylierung genannt. Aktives THC und CBD bringen dem menschlichen Körper auch eine beträchtliche Anzahl therapeutischer Effekte, der einzige Nachteil ist, dass der Körper nur eine begrenzte Menge aufnehmen kann. Dr. William Courtney erklärt den Unterschied wie folgt:

"Wir haben inzwischen sogar eine Reihe von Sorten namens ACDC. 'AC' bedeutet alternativer Cannabinoid, also eine CBD-Molekül, das aufgrund seiner therapeutischen Eigenschaften immer mehr Ruhm erlangt. 'DC' bedeutet dann Diät-Cannabis. [...] Wenn Sie diese Sorte mit der Erhitzungsmethode anwenden, erreichen Sie eine Dosis von etwa 10mg. Wenn Sie sie nicht erhitzen und frisch konsumieren, können Sie eine Dosis von 1-2000mg erreichen."

Durch den Verzehr von Cannabis kann man problemlos sehr hohe Dosen von CBDa und THCa erreichen. Der Körper teilt und metabolisiert diese Cannabinoid-Säuren dann je nach aktuellem Bedarf in Nährstoffe.

Der Konsum von Cannabinoid-Säuren ist besonders wegen seines positiven Effekts auf das Endocannabinoid-System des Körpers wichtig (mehr im Artikel "Einführung in das Endocannabinoid-System").

Gerade eine erhöhte Aufnahme von Cannabinoid-Säuren könnte der Schlüssel zur Prävention chronischer Erkrankungen sein, die durch einen Mangel an körpereigenen Endocannabinoiden verursacht werden, wie zum Beispiel:

  • Migräne
  • Reizdarmsyndrom
  • Glaukom (Grüner Star)
  • Fibromyalgie

Dr. Courtney deutet an, dass hohe Dosen von Cannabinoid-Säuren CBDa und THCa möglicherweise wirksamer sein könnten als ihre nachfolgenden "Nachkommen" CBD und THC. Konkret spricht er von größeren Vorteilen in Bezug auf:

  • Entzündungshemmende Wirkungen
  • Für Diabetiker vorteilhafte Wirkungen
  • Gegen-ischämische Wirkungen (Bei Ischämie verengen sich die Blutgefäße in bestimmten Körperteilen, was zu einer Einschränkung der Blutzufuhr führt)

Cannabis als Nährstoff-Bombe

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