Hanf und CBD. Ist es sicher für Haustiere - Katzen, Hunde oder andere Tiere?

Zusammenfassung:
Ist CBD-Cannabis für Tiere wirklich sicher?
CBD und Cannabis. Gut für die Gesundheit von Menschen und Tieren?
Trotzdem bestehen starke Vorbehalte gegen CBD
Cannabis als zukünftiges Futtermittel für Fische?
Sicherheit von CBD bei Haustieren und Menschen
CBD für Katzen, CBD für Hunde. Ist Cannabis-CBD für Tiere wirklich sicher?
Noch vor wenigen Jahren wäre es für viele Menschen verrückt gewesen, auch nur daran zu denken, ihren Haustieren Cannabisprodukte zu geben. Heute tun dies jedoch viele Menschen. Und einige empfehlen sogar überraschend nachdrücklich CBD (Cannabidiol) für Hunde, Katzen und andere Tiere.
CBD und Cannabis. Gut für die Gesundheit von Menschen und Tieren?
Vorteile, die für die Gesundheit und ein besseres Leben von Tieren angegeben werden, sind im Wesentlichen dieselben, die Menschen nennen, die CBD-Öl einnehmen. Dies ist jedoch nicht sehr überraschend, da Säugetiere oft ähnliche Reaktionen auf Drogen und andere chemische Substanzen teilen. Dies ist auch der Hauptgrund, warum pharmazeutische Unternehmen viel Geld für umstrittene Arzneimitteltests an Tieren ausgeben. Viele Behauptungen über den Nutzen von CBD stammen von Besitzern älterer Tiere, insbesondere älterer Hunde, die möglicherweise unter Gelenkproblemen, Darmerkrankungen und üblichen Altersschmerzen leiden. Einige Menschen berichten, dass CBD ihre Haustiere bei stressigen Ereignissen wie Feuerwerk oder Gewitter beruhigen kann.
Trotzdem bestehen starke Vorbehalte gegen CBD
Nicht alle Tierärzte unterstützen die Verwendung von CBD bei Tieren. Die Hauptargumente gegen die Verwendung von CBD sind, dass die genaue Dosierung nicht bekannt ist und dass keine seriösen wissenschaftlichen Studien durchgeführt wurden. Es wurden auch Bedenken hinsichtlich möglicher Wechselwirkungen zwischen CBD und gängigen Medikamenten für Haustiere geäußert. Dies sind für viele Menschen Gründe genug, zur Vorsicht bei der Verwendung von CBD bei Haustieren zu mahnen. CBD-Öle sind mittlerweile in vielen Ländern online oder in Geschäften für Naturkost erhältlich.
Cannabis, CBD und Ernährung
Viele behaupten, dass die Warnungen zur Vorsicht bezüglich CBD und Tiere übertrieben sind. Schließlich ist CBD reichlich in Hanf vorhanden. Cannabis und dessen Produkte wurden historisch immer als Futterpflanzen für Vieh und andere Tiere verwendet. Hanf ist bekannt dafür, dass er sich auch unter schlechten Bodenbedingungen leicht anbauen lässt. Hanf ist reich an lebenswichtigen Nährstoffen wie Omega-Fettsäuren. Er ist auch reich an Fetten, Proteinen und eine wertvolle Quelle von Calcium, Eisen, Magnesium und Phosphor. In Colorado laufen bereits Pläne zur Nutzung der jetzt legalen Hanfpflanzen in den USA zur Tierfütterung. Experten untersuchen verschiedene Möglichkeiten, Hanf als Tierfutter zu verwenden. Rohe grüne Blätter können leicht getrocknet und als Futter verwendet werden. Die nährstoffreichen Hanfsamen können gemahlen und in Futterpellets verwendet werden. Am interessantesten ist der Vorschlag, Hanföl als Nahrungsergänzungsmittel zu verwenden. Hanföl ist natürlich reich an CBD. Sind die Empfehlungen, CBD den Haustieren nicht zu verabreichen, also nur eine Überreaktion?
Cannabis als zukünftiges Futtermittel für Fische?
Hanf ist eine reichhaltige Quelle von Omega-Fettsäuren, die für die Gesundheit von Fischen lebenswichtig sind. Normalerweise erhalten Fische Omega-3 aus Algen. Die Verwendung von Hanf im Fischfutter ermöglicht Fischen eine direkte Quelle, die reich an Omega-3 ist. Die Verwendung von Hanf im Fischfutter wäre sowohl für Hobbyzüchter als auch für kommerzielle Züchter von Vorteil. Es wurde bereits offiziell eine Anfrage für umfangreiche Tests von Hanffutter für Fische gestellt. Erwartet wird, dass das Projekt bis zu 10 Millionen Dollar kosten wird. Seit der Verabschiedung des Landwirtschaftsgesetzes im Jahr 2018 ist das Interesse am Hanfanbau in den USA und weltweit auf einem historischen Höchststand. Ein Großteil dieses Interesses ist auf das Potenzial von Hanf als schnell wachsende und hochflexible Futterpflanze zurückzuführen, die auch auf landwirtschaftlich minderwertigen Böden gut und schnell wachsen kann. Hanfsamen werden seit Jahren als Vogelfutter und Einstreu für Tiere (z.B. Pferde) verwendet. Dieselbe Hanfernährung könnte auch für Menschen wertvoll sein, in einer Welt, in der landwirtschaftliche Flächen mit jeder Generation schrumpfen.
Sicherheit von CBD bei Haustieren und Menschen
Angesichts des Vertrauens, das derzeit in den Nährwert von Hanf für Tiere besteht, glauben viele, dass die Risiken der Verabreichung von CBD an Tiere/Haustiere sehr gering sind. Viele glauben, dass die Bedenken bezüglich der Verwendung von Hanf als Futtermittel für Tiere/Haustiere weitgehend nur ein Erbe der Hysterie aus Prohibitionszeiten und eine Überreaktion der Regierung sind. Da die Verwendung von Hanfprodukten für Menschen in den meisten entwickelten Ländern vollständig legal ist, verblassen die Sicherheitsbedenken bezüglich von Hanf für Tiere langsam.
