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Hanf gegen Herpesvirus

Die Verwendung von Salben aus medizinischem Cannabis bei Hautinfektionen wie Ekzemen, Psoriasis und gewöhnlichen Schürfwunden ist bereits gut erforscht und weit verbreitet. Jetzt kommen jedoch überraschende Beweise für die Wirksamkeit dieser vielseitigen Pflanze gegen das berüchtigte Herpesvirus ans Licht.

Was ist Herpes?

Herpes gehört zur Virusfamilie, die für eine Reihe von Krankheiten im menschlichen Körper verantwortlich ist, zu denen beispielsweise Windpocken, Gürtelrose, gewöhnliche Herpes, Genitalherpis oder das Epstein-Barr-Virus, das infektiöse Mononukleose verursacht. Im Körper derjenigen, die bereits infiziert wurden, bleibt das Virus dauerhaft bestehen.

Allerdings treten die Symptome des Virus nur auf, wenn die Aktivität des Immunsystems unterdrückt wird. Das ist der Hauptgrund, warum Symptome wie gewöhnliche Herpes in Zeiten von Stressbelastung auftreten. Stress führt zur Freisetzung des Hormons Kortisol, das die Funktion des Immunsystems letztendlich reduziert.

"Die Herpesvirus-Familie ist sehr umfangreich, am häufigsten treten jedoch Herpes simplex 1 und Herpes simplex 2 auf."

Herpes simplex 1 ist ein Virus, das gewöhnliche Herpes verursacht und durch Körperkontakt übertragen wird. Herpes simplex 2 ist eine sexuell übertragbare Infektion, die Geschwüre und Ausschläge im Genitalbereich verursacht. Nicht nur, dass Herpes sehr unangenehm ist, meistens schämen wir uns dafür und sie kommen uns im Alltag sehr ungelegen.

Windpocken und das Epstein-Barr-Virus werden üblicherweise mit standardisierten Behandlungsmethoden behandelt, aber für Herpes, der die Genitalien und obere Körperteile befällt, werden Medikamente wie Acyclovir verschrieben, die unter anderem mentale Veränderungen und Halluzinationen verursachen können. Für einige vielleicht interessant, für die meisten von uns jedoch extrem unerwünscht. Häufigere, aber nicht angenehmere Nebenwirkungen sind Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen oder Durchfall.

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Hilft medizinisches Marihuana gegen das Herpesvirus?

Gerade wegen der zahlreichen und schädlichen Nebenwirkungen der heutigen Behandlung beginnen viele Patienten, nach einer Alternative Ausschau zu halten. Glücklicherweise gibt es hier das rettende medizinische Cannabis, das sich in präklinischen Studien bereits als sehr vielversprechend erwiesen hat.

Erstmals wurde medizinisches Cannabis als potenzielle Behandlungsmöglichkeit gegen Herpes von Wissenschaftlern bereits im Jahr 1980 in Betracht gezogen, die nicht zögerten und eine Reihe von In-vitro-Experimenten (Versuche an Zellen im Reagenzglas) durchführten. Die Forscher wählten THC als Hauptkanabinoid und setzten es gegen das Herpes-simplex-1- und Herpes-simplex-2-Virus ein.

"Nach Verabreichung von THC wurde die Replikation beider Herpesvirus-Arten erfolgreich unterdrückt, was in neueren Studien aus den Jahren 1991 und 2004 wiederholt und bestätigt wurde."

In der Studie aus dem Jahr 1991 stellten die Forscher zudem fest, dass THC auch die Infektiosität der genitalen Form des Herpesvirus unterdrücken kann.

Die folgende Studie aus dem Jahr 2004 bestätigte erneut die Funktionalität von THC als "Unterdrücker" der Replikationsfähigkeit beider Virusarten.

Schließlich zeigte eine klinische Studie aus dem Jahr 2010 die Wirksamkeit von synthetischen Cannabinoiden, die über eine Gesichtscreme gegen die sogenannte postherpetische Neuralgie - Schmerzen bei Gürtelrose - aufgetragen wurden. Die Cannabinoidtherapie war in diesem Fall ein großer Erfolg und konnte die Schmerzempfindungen der Patienten durchschnittlich um 87% reduzieren, was zweifellos bemerkenswert ist.

Darüber hinaus wurde die Cannabiscreme von den Studienteilnehmern hervorragend toleriert und verursachte keine negativen Nebenwirkungen.

Kann medizinisches Cannabis die Symptome des Herpesvirus heilen? Diese Frage lässt sich leider noch nicht mit hundertprozentiger Sicherheit beantworten. Die bisherige und aktuell laufende Forschung deutet jedoch darauf hin, dass Cannabis uns in Zukunft möglicherweise eine ausgezeichnete Waffe gegen dieses äußerst unerwünschte Virus bieten wird. Mögen die Forschungen fortgesetzt werden.

Autor: Delilah Butterfield

Übersetzung: Filip Maral

Quelle: herb.co

Bilder: medicalmarijuanainc

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