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Hanf-Extrakte als Prävention gegen COVID-19? (STUDIE)

Bald wird es ein Jahr her sein, dass der erste Fall einer Infektion mit dem neuen Typ Coronavirus in der Tschechischen Republik auftauchte, also die Erkrankung COVID-19. In diesem Zusammenhang laufen natürlich zahlreiche Forschungen. Neben den Studien, die übliche Behandlungsmethoden untersuchen, gibt es auch Studien, die sich auf den Einsatz natürlicher Substanzen im Kampf gegen diese heimtückische Infektionskrankheit konzentrieren.

Forschungsziel

Eine solche Studie wurde in Kanada an der University of Lethbridge durchgeführt. Sie konzentriert sich auf die Nutzung neuer starker Extrakte aus der Pflanze Cannabis sativa. Gegenstand dieser Forschung war die Feststellung, ob die in den Extrakten enthaltenen Substanzen und ihre Wirkungen die Anzahl der mit Coronavirus infizierten Zellen reduzieren können, die oft in die Lunge und andere wichtige Organe eindringen, wo sich eine sehr schwere akute Entzündung entwickelt.

Für die Studie entwickelte das Forscherteam Hunderte neuer Kultivare von Cannabis sativa mit sehr hohem CBD-Kanabioidgehalt. Von den stärksten wurden insgesamt 23 Extrakte hergestellt, deren Wirkungen im Labor an 3D-Modellen menschlicher Atem- und Darmgewebe getestet wurden. 13 Extrakte zeigten eine gewisse Wirksamkeit, indem sie die Expression des ACE2-Enzyms reduzierten, das bei Exposition gegenüber der Infektion den Angiotensin-Rezeptor umwandelt und so den Eintritt von COVID-19-Coronavirus in den Organismus sehr erleichtert.

„Während unsere wirksamsten Extrakte weitere umfassende Validierung erfordern, ist unsere Studie wichtig für zukünftige Analysen der Auswirkungen von medizinischem Cannabis auf COVID-19", schreibt Olga Kovalchuk, Mitglied des Forschungsteams.

Die Senkung des ACE2-Enzyms könnte eine vielversprechende Prävention sein

Es ist wichtig zu beachten, dass der Rezeptor (das Enzym) ACE2 normalerweise im Körper jedes Menschen vorhanden ist. Laut Forschung ist die höchste Konzentration in der Lunge, Mundhöhle, Nasenschleimhaut, Nieren und Magen-Darm-Trakt.

Gerade im Mund gibt es eine sehr große Menge dieser Enzyme, daher könnten sie ein wichtiges Ziel bei der Prävention von COVID-19 werden. Studien mit einem etwas anderen Fokus, nämlich die unteren Atemwege betreffend, zeigten eine viel höhere Anfälligkeit für Infektionen bei Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung, wobei bei diesen Patienten eine hohe Enzymkonzentration von ACE2 in der Lungenregion festgestellt wurde.

Dies führte das Forschungsteam zu der Annahme, dass die Senkung der Menge dieser ACE2-Rezeptoren in den Geweben die Widerstandsfähigkeit des Organismus erhöhen und gleichzeitig das Eindringen einer Infektion mit dem neuen Coronavirus erschweren könnte.

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