Flavonoide - Farbspektrum des Heilhanfs
- Chemische Analysen und Profile von Hanfsorten werden in Zukunft möglicherweise die heutige grobe Einteilung nach Bezeichnungen wie "OG Kush" oder "Colorado Cookies" ersetzen
Der moderne Markt für medizinisches Cannabis ist geradezu überschwemmt mit verschiedenen Sorten und genetischen Kreuzungen. Oft haben besonders weniger erfahrene Anwender Schwierigkeiten, die richtige Variante zu wählen, die genau ihren Bedürfnissen entspricht. Glücklicherweise entwickeln sich die Testtechnologien und die Erkennung des chemischen Profils unserer Lieblingspflanze genauso schnell wie die Entwicklung neuer Sorten. Anwender von medizinischem Cannabis haben immer umfassendere Auswahlmöglichkeiten.
Cannabinoide, Terpene und Flavonoide
Die aktiven Moleküle von Cannabis arbeiten im menschlichen Körper mit einem sogenannten synergistischen oder Ketteneffekt (auf Englisch "Entourage-Effekt"). Zu den aktiven Molekülen zählen nicht nur Cannabinoide wie THC oder CBD, sondern auch Terpene (mehr im Artikel "Terpene - was hinter dem Duft von Cannabis steckt") und Flavonoide. Durch die Kombination all dieser kleinen, aber wirksamen Cannabis-Moleküle kommt es im Körper zu einem ganzheitlichen Heilungseffekt, wobei jedes Molekül seine Rolle spielt.
Durch den unterschiedlichen Gehalt dieser Moleküle in verschiedenen Sorten kommt es oft zu sehr unterschiedlichen Endeffekten sowohl auf die Psyche als auch auf den Körper.
Flavonoide
In den Mittelpunkt der heutigen Cannabis-Wissenschaft rücken Flavonoide - Moleküle, durch die medizinisches Cannabis ein so breites Spektrum an Farben und Geschmäckern hat.
Die Erforschung dieser sehr interessanten Pflanzenteilchen steckt noch in den Kinderschuhen. Bereits jetzt werden diese Substanzen jedoch als Schatz beschrieben, der nur darauf wartet, entdeckt zu werden. Bisherige Forschungsergebnisse deuten auf ein erhebliches Potenzial im Bereich der Krebsmedikamente, als Antioxidantien und auch als antimikrobielle Medikamente hin. Möglicherweise werden wir eines Tages erleben, dass uns medizinisches Cannabis vom Arzt als Prävention - zum Beispiel gegen Grippe - verschrieben wird.
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