Cannabis und Krankheiten Teil 2
Der Artikel konzentriert sich darauf, wie Hanf zur Behandlung von Krankheiten eingesetzt werden kann. Im zweiten Teil werden wir uns auf Tourette-Syndrom, Morbus Crohn, chronische Schmerzen, Glaukom, Alzheimer und Fibromyalgie konzentrieren.
Inhalt des Artikels:
Hanf und Tourette-Syndrom
Das Tourette-Syndrom ist eine neuropsychiatrische Erkrankung, die sich durch motorische und vokale Tics äußert. Es ist eine ernsthafte Krankheit, und Patienten können sich durch Tics und Krämpfe schwere Verletzungen zuziehen. Schätzungen zufolge gibt es in den Vereinigten Staaten etwa 100.000 Menschen mit diesem Syndrom. Bisher gibt es keine Heilung, aber Patienten behaupten, dass sich die Symptome mit zunehmendem Alter mildern.
Deutsche Studien aus dem Jahr 1997 zeigten, dass bei Patienten mit Tourette-Syndrom die Häufigkeit und Intensität der Tics und des damit verbundenen Verhaltens bei Einnahme von THC, dem Wirkstoff in Hanf, abnehmen. Keine dieser Studien wies eine mögliche Beeinträchtigung der kognitiven Funktionen nach.
Neuere Studien wurden 2003 durchgeführt. In dieser Studie wurde Patienten über sechs Wochen THC verabreicht oder ein Placebo-Effekt erzeugt. Während dieser Zeit wurde ein signifikanter Rückgang der Tics beobachtet, ohne Nebenwirkungen und ohne negative Auswirkungen auf Gedächtnis und Lernfähigkeit.
Heute ist der Einsatz von medizinischem Marihuana zur Behandlung des Tourette-Syndroms noch nicht legal, selbst in Ländern, in denen Hanf für andere Erkrankungen zugelassen ist. Die traditionelle Behandlung funktioniert nicht oder nur mit häufigen Nebenwirkungen, und daher könnte Hanf eine gute Behandlungsalternative sein.
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