4 beliebteste KUSH-Sorten
- Original Kush stammt aus dem Hindu Kush Gebirge
- Alle echten Kush-Sorten haben ihre Wurzeln im Hindu Kush
- Kush ist eine weltweit sehr beliebte Sorte mit hervorragenden Heilwirkungen
Medizinische Cannabissorten werden am häufigsten nach morphologischer Einteilung in Hanf (sativa), indischen Hanf (indica) und Ruderalhanf klassifiziert. Cannabis wird jedoch auch oft nach "Straßen"-Populärnamen wie Kush, Haze oder Purple unterteilt. Diese Begriffe unterteilen Cannabis dann nach charakteristischem Geschmack, Aroma, Geruch, Wirkung, Aussehen und/oder geografischem Vorkommen.
Cannabis Kush - was charakterisiert es?
Alle Varianten des echten Kush-Cannabis sind Nachkommen der ursprünglichen Hindu Kush-Sorte, die aus dem gleichnamigen Gebirge in Afghanistan und Nordwestpakistan stammt. Das Hindu Kush-Gebirge gehört zudem zu den wenigen Gebieten, in denen Hanf natürlich wächst.
Wenn eine Sorte eine Basis in der Kush-Genetik hat, kann man folgende Eigenschaften erwarten:
- Aussehen: Ihre Pflanze wird Blüten in tiefer grüner Färbung haben, während die Blätter einen violetten Anflug haben können. Die Pistillen (Haare) sind orange, bronze oder sogar rostfarben. Die Blüten sind bei richtigen Bedingungen dicht, kompakt und wachsen auf einer niedrigen, aber sehr dichten Pflanzenbasis.
- Geruch: Das Aroma kann je nach resultierende Terpen-Spektrum variieren. Es können Gerüche von erdig, blumig, scharf, Nadelbaum, frischem Obst, Haschisch, Zitrus und Kräutern auftreten. Der Geschmack wird am meisten von den Anbaubedingungen und dem Erntezeitpunkt Ihrer Pflanze beeinflusst.
- Geschmack: Die Dämpfe oder der Rauch dieser Sorte sollten wunderbar kräutlich mit Anklängen von Grapefruit, Blüten, Zitrone und Erde schmecken.
- Wirkung: Kush-Sorten schwanken meist zwischen 50/50 Hybrid und dominanter Indica. Typisch für Kush ist eine sehr schwere und sedative Wirkung. Kreuzungen von OG Kush sind typischerweise sedativ, aber laut Benutzern gleichzeitig sehr euphorisch. Kush wird insgesamt als sehr "meditativer" Cannabistyp angesehen - charakteristisch sind introspektive Zustände und ungewöhnliche Gedankengänge.
Denken wir jedoch daran, dass die oben beschriebenen Eigenschaften sich von "Kush zu Kush" unterscheiden können. Die resultierende Wirkung, Geschmack und Geruch von Kush werden am meisten von den Anbaubedingungen und dem Erntezeitpunkt der Pflanze beeinflusst. Berücksichtigt werden muss auch der einzigartige "genetische Ausdruck" oder Phänotyp jeder Pflanze.

Beste Kush-Sorten
1. OG Kush
OG Kush, sicherlich die absolut berühmteste der Kush-Sorten, bewegt sich irgendwo an der Grenze zur dominanten Indica. Diese Sorte erfreut sich sowohl bei Patienten als auch bei Freizeitnutzern großer Beliebtheit - ihre beruhigenden Fähigkeiten eignen sich beispielsweise gegen Schlaflosigkeit, wobei ihre psychisch aufhellende Wirkung sicherlich von Personen geschätzt wird, die an bestimmten Formen von Depression oder Angst leiden.
2. Bubba Kush
Bubba Kush ist die richtige Wahl, wenn Sie sich hauptsächlich für sedative Wirkung interessieren - Nutzer dieser Sorte beschreiben oft ein Gefühl vollkommener, aber angenehmer Schwere in allen Gliedmaßen, was für Entspannungsmomente oder zur Behandlung von chronischen Schmerzen geeignet ist. Bubba Kush ist auch für seine appetitanregenden Eigenschaften bekannt - Menschen, die an Appetitlosigkeit leiden, werden in ihm sicherlich einen guten Helfer finden. Achten Sie nur auf die Dosierung, damit Sie nicht auf halbem Weg zum Kühlschrank einschlafen.
3. Purple Kush
Purple Kush ist wie Bubba Kush aus dem Spektrum der dominanten Indica. Der Hauptunterschied liegt jedoch in seiner resultierenden, dichten violetten Farbe und dem erdigen Grapefruit-Geschmack.
4. Master Kush
Und schließlich müssen wir den unverzichtbaren Master Kush erwähnen, der ein direkter Nachkomme des Hindu Kush ist und von dem er auch die meisten charakteristischen Eigenschaften geerbt hat. Mit seiner sowohl für Patienten als auch für Freizeitnutzer nützlichen antidepressiven, sedativen und euphorischen Wirkung ist Master Kush definitiv seines Namens würdig.
Denken wir jedoch auch daran, dass die oben genannten Beschreibungen von Wirkungen, Gerüchen und Farben sowohl individuell von Pflanze zu Pflanze als auch subjektiv von Mensch zu Mensch variieren können. Experimentieren Sie also nach eigenem Ermessen.
Was ist Ihre Lieblings-Kush-Variante? Teilen Sie es uns in den Kommentaren mit!
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