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3 überraschende Gründe, warum Hanf der Gesundheit nützt

  • Immer mehr Studien belegen das Heilpotenzial von Cannabis
  • Cannabis beeinflusst Metabolismus und Cholesterinspiegel
  • Die Studienergebnisse zu den Auswirkungen von "Marihuana" auf die Lunge sind mindestens überraschend

Die Dämonisierung von Cannabis dauert leider bis heute an. Wenn jemand Cannabis bei einem Bier mit einer Zigarette in der Hand kritisiert, wird ihn wahrscheinlich niemand ernst nehmen. Schlimmer ist jedoch die "Verunglimpfung von Marihuana" durch Ärzte, die sich in einigen Fällen an alten Daten festhalten und so möglicherweise unbeabsichtigt falsche Informationen verbreiten.

Ein solcher Fall ist Dr. Nicholas Cohen, den man auf YouTube Aussagen wie "Marihuana schadet mehr als Zigaretten - es enthält nämlich 50% mehr krebserregende Substanzen als Tabak" hören kann. Was Dr. Cohen jedoch zu erwähnen vergisst, ist, dass die krebserregenden Substanzen, über die er spricht, in weiteren Studien wiederholt untersucht und deren krebserregende Eigenschaften vollständig widerlegt wurden.

Beispielsweise wurde in einer Studie aus dem Jahr 2006, geleitet von Donald Tashkin an der David Geffen School of Medicine (UCLA's David Geffen School of Medicine), festgestellt, dass zwischen dem Rauchen von Cannabis und Lungenkrebs absolut keine Korrelation besteht. Im Gegenteil - es wurde festgestellt, dass das Rauchen von Cannabis die Wahrscheinlichkeit für Lungenkrebs sogar minimal senken kann.

"Uns ist bewusst, dass der Rauch von Cannabis die gleiche oder möglicherweise sogar größere Menge an krebserregenden Substanzen enthält wie Zigarettenrauch. Interessanterweise hat jedoch bisher niemand einen erhöhten Krebsrisiko für Cannabis-Raucher nachweisen können - nicht einmal bei Personen, die täglich Cannabis rauchen."

Mit der Zeit und dem zunehmenden Umfang hochwertiger Studien verbessert sich das Image von medizinischem Cannabis und die Thematik wird immer klarer - medizinisches Cannabis auf Rezept ist in den meisten Fällen förderlich und wirkt auf den gesamten Körper - heute werfen wir einen Blick auf seine 3 überraschenden Heilwirkungen.

1. Gut für Ihren Cholesterinspiegel, hervorragend zum Abnehmen

Eine interessante Neuigkeit ist eine Studie, veröffentlicht im amerikanischen medizinischen Journal (The American Journal of Medicine), die auf den Zusammenhang zwischen Cannabis-Konsum und einem niedrigen Taillenumfang hinweist, einer gesünderen Insulinsensitivität und einem höheren Spiegel des gesunden HDL-Cholesterins, das für die Reduzierung des Herzinfarktrisikos verantwortlich ist.

Sie können buchstäblich sagen, dass das Rauchen von Cannabis Ihnen hilft, Gewicht zu verlieren und Cholesterin unter Kontrolle zu halten. Medizinisches Cannabis (bestimmte Sorten) erhöht zwar den Appetit, aber ein täglicher Benutzer kann sich einen Chipstüte mehr erlauben, ohne an Gewicht zuzunehmen und behält gleichzeitig ein gesundes Herz.

Alle Heilwirkungen von Cannabis

2. Cannabis reduziert das Risiko von Alzheimer

Einige Patienten, die Cannabis täglich konsumieren, können sich gelegentlich so fühlen, als würden sie das Alzheimer-Risiko eher erhöhen - Cannabis mit hohem THC-Gehalt hat kurzfristige negative Auswirkungen auf das Kurzzeitgedächtnis. Sie können jedoch völlig ruhig bleiben - Studien der Ohio State University zeigen, dass medizinisches Cannabis entzündungshemmend wirkt, auch im Gehirnbereich, was ideal für die Behandlung von Alzheimer sowie für eine potenzielle Prävention ist. Mehr dazu im Artikel "Alzheimer".

Die Mythen darüber, wie Cannabis den Geist schädigt, verschwinden langsam aber sicher. Jugendliche sollten jedoch vorsichtig sein - neuere Studien zeigen eine Verringerung des IQ um bis zu 8 Punkte bei denjenigen, die regelmäßig vor dem 17. Lebensjahr Cannabis konsumieren. Bei denjenigen, die erst mit 18 Jahren mit der Anwendung von Cannabis beginnen, wurden keine negativen Auswirkungen beobachtet.

Auf jeden Fall sollten Teenager und Jugendliche warten - das junge Gehirn durchläuft eine wichtige Entwicklung, und es ist immer sicherer, diese Entwicklung nicht zu stören.

3. "Marihuana" verbessert die Atmung.

Eine weitere Studie zur Verwendung von Cannabis zeigt eine bisher überraschendste Tatsache: "Mäßiger Konsum (Rauchen) von Cannabis hilft, die maximale Lungenkapazität um etwa 50mm zu erhöhen".

Diese Studie beobachtete 5.000 Cannabis-Konsumenten, die durchschnittlich eine Zigarette pro Tag rauchten. Die Beobachtung dauerte mehr als 20 Jahre. Das unerwartete Ergebnis war nicht nur, dass Cannabis die Lungenfunktion nicht verschlechtert, Cannabis-Raucher schnitten in Lungenfunktionstests sogar noch etwas besser ab als Nichtraucher.

Weitere Informationen über die Auswirkungen des Cannabis-Rauchens auf die Lunge finden Sie im Artikel "Schadet Cannabis den Lungen?"

Je mehr Studienergebnisse zu den Heilwirkungen von Cannabis oder mit dem Konsum verbundenen Risiken an die Oberfläche kommen, desto mehr verbessert sich das öffentliche "Image" dieser vielseitig nutzbaren Pflanze. Schon jetzt ist klar, dass wir uns auf viele weitere Entdeckungen und potenzielle Anwendungen von Cannabis als Therapeutikum, Medikament oder einfach als Nahrungsergänzungsmittel freuen können.

Quellen: nytimes.com cannabisnow jamanetwork washingtonpost